Geschichte vom Spielmobil Falkenflitzer

Der Verein zur Förderung der Jugendarbeit ist in den 70er Jahren durch den Landesverband Hamburg der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken gegründet worden.

Auf einer Landeskonferenz der Falken Ende der 80er Jahre wurde im Landesverband die Idee geboren, sich in Hamburg um eine Möglichkeit eines Spielmobils oder der einer mobilen Spielaktion zu bemühen. Die Idee war, dass mit einem Spielmobil in benachteiligte Wohngebiete gefahren wird und dort von der Idee der sozialistischen Jugendbewegung ausgehend eine demokratische offene Kinder- und Jugendarbeit erfolgen sollte. Ziel war, keine „Feuerwehr“-Sozialarbeit zu machen sondern eine auf Langfristigkeit angelegte eher prophylaktische Arbeit zu etablieren. Als Nebeneffekt sollte die Arbeit von Falkengruppen gefördert und unterstützt wird.

Mit dieser Idee ist der damalige Landesvorstand an das Amt für Jugend herangetreten. Nach längeren Diskussionen zwischen Falken und Amt gab es für diese Idee keine Mittel, aber den Wunsch des Amtes, dass die Falken in die Betreuung der Flüchtlingskinder in den Durchgangsunterkünften mit einsteigen sollten. Verbunden war dieses Wunsch mit dem Angebot, das Material auch für eine eigene Arbeit über die verpflichtenden Einsätze hinaus zu nutzen. So wurden wir Falken zur Jahreswende 1992/1993 neben dem SpielTiger und der Mobilen Spielaktion der dritte Träger für die Betreuung der Kinder in den Durchgangsunterkünften.

Die Anfänge des FalkenFlitzers waren noch im Rahmen der Falken gemacht worden. Sehr schnell haben aber die Aktiven und auch der Landesvorstand gemerkt, dass diese Arbeit nicht im Rahmen des Landesverbands als Arbeitsgruppe durchgeführt werden konnte. Aus diesem Grund hat der Landesverband die gesamte Arbeit an den Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V. delegiert. Die ersten Anschaffungen, der Bau des FalkenFlitzers und auch die Einstellungen von Andreas Stoeck und Dorothee Raffke-Neulken im Jahr 1993 wurden noch durch den Landesverband getätigt.

Seit 1999 und bis zum heutigen Tage sind Nicky Stemmer und Tom Hartmann hauptamtlich für die Arbeit in den Wohnunterkünften zuständig.